Reich der Schatten

Ellyberim ist ein Reich, das in Frieden lebt, in Freiheit, in Sicherheit – Illusionen, allesamt. Nichts ist, wie es scheint. Was für Athyrrim, einem Attentäter des Ordens der Schatten, bereits eine alltägliche Gewissheit ist, müssen die Geschwister Aureon und Elyna Windläufer erst herausfinden. Ein Lächeln kann Intrigen verbergen, ein Händeschütteln kann einen Dolchstoß einleiten. Das Land wird in Wahrheit immer unsicherer – aus Streitigkeiten werden Konflikte, hinter jeder Ecke droht der Tod und kaum jemand kann noch Freund von Feind unterscheiden. Aureon und Elyna drohen alles zu verlieren: Heim, Familie und Leben.
Können sie den schleichenden aber scheinbar unausweichlichen Untergang abwenden? Können sie gegen den Orden der Schatten bestehen und seinen geheimen Meister bezwingen?


Bisher erschienen:

Prolog: Athyrrim rannte lachend seinen Freunden hinterher durch das Dorf. Sie spielten Fangen, doch nicht nur die Kinder, sondern auch Hühner schienen in dieses wilde Durcheinander verwickelt zu sein. […]

Kapitel I: Athyrrim: Kerzengerade und mit rasendem Atem saß Athyrrim auf der Schlafmatte in seinem kleinen Zimmer. Es war Nacht; nur das schwache Licht von Mond und Sternen leuchtete herein. […]

Kapitel II: Nerevon: „Ganz ruhig atmen. Ein … aus.“, flüsterte Nerevon. „Lass dir nicht zu viel Zeit beim Zielen, sonst wirst du zittrig und schießt daneben.“ Das Reh hob den Kopf, als hätte es etwas gemerkt. […]

Kapitel III: Athyrrim: Mühsam stapfte Athyrrim die Gänge in den Kellergewölben Moronds entlang. Es kostete ihn viel Kraft, den stechenden Schmerz in seiner Seite zu ignorieren. […]

Kapitel IV: Aureon: Es war kalt, es war nass und wäre es nach Aureon gegangen, er hätte sich in sein Gemach verzogen, nur mit ein paar Scheiben Brot, etwas Käse, einem Zuber voller dampfend heißem Wasser und seinen Büchern als Gesellschaft. […]

Kapitel V: Athyrrim: Zuerst war die Welt weiß – seine Augen fühlten sich an, als hätte jemand sie mit Nadeln gespickt. Nur nach und nach konnte er Farben und grobe Formen erkennen, dann auch Konturen und endlich konnte Athyrrim die Welt vor sich wieder erkennen. […]

Kapitel VI: Garve: Mit der Abenddämmerung kamen die Krähen. Als wären die Wolken nicht schon genug. Garve warf einen Blick zum Himmel und brummte missmutig – es sah nach Sturm aus. […]

Kapitel VII: Elyna: Der Regen hüllte die Welt in einen grauen Vorhang. Straßen und Wege verwandelten sich in Schlammpfützen, Felder und Wiesen waren so aufgeweicht, man fürchtete schon, darin zu versinken.[…]

Kapitel VIII: Garve: Seine Lunge brannte, seine Beine und sein Rücken schmerzten und sein Seitenstechen hätte nicht schlimmer sein können. Mit jedem weiteren Schritt protestierte sein ganzer Körper, schrie nach Ruhe, nach Schlaf. Aber es trieb ihn weiter, fort von Lichtung und Dämon. […]

Weitere Kapitel werden in periodischen Abständen veröffentlicht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s